Über die A9 Abfahrt Steinberg gelangen wir
direkt in den lieblichen Schilcherort Gundersdorf, von dort in eines der
Zentren des Schilcherweines, nach
St. Stefan ob Stainz und Stainz selbst. Weiter reisen wir über
Deutschlandsberg, das wir bereits aus der
Berg.Burgen.Linie
kennen
und Schwanberg nach Oberhag, Arnfels und Leutschach - ins Rebenland.
Gundersdorf
Die Gemeinde Gundersdorf liegt in der
Südsteiermark an der Schilcherweinstraße im Bezirk Deutschlandsberg.
Gundersdorf hat rund 400 Einwohner und eine Fläche von knapp 6 km². Die
auf 492 Meter Seehöhe gelegene Gemeinde Gundersdorf gliedert sich in die
Ortschaften Assing, Windhagen, Hochstraßen und Gundersdorf. Der ruhige
Weinbauort entwickelt sich aufgrund seiner beschaulichen Lage immer mehr
zu einem beliebten Erholungsort für Ruhesuchende.
Aus der Geschichte von Gundersdorf
Das Gebiet um Gundersdorf war schon in der Steinzeit besiedelt.
Erstmals wird der Ort im Jahre 1265 als „Gvndramsdorf“ urkundlich
erwähnt. Im Laufe der Jahrhunderte war der Ort mehreren Herrschaften
dienstbar, so mussten etwa an Stainz und Landsberg Getreidezehente
abgeliefert werden. Im Jahre 1985 wurde das Feuerwehrhaus sowie das
Gemeindegebäude eröffnet. Zur selben Zeit wurde auch die vollbiologische
Kläranlage in Betrieb gestellt.
Tourismus in Gundersdorf
Der kleine Ort Gundersdorf ist in den sanften Hügeln der
Südsteiermark zwischen Weingärten eingebettet. Aufgrund seiner ruhigen
Lage und seiner beschaulichen Natur ist Gundersdorf bei
Erholungssuchenden sehr gefragt. Gundersdorf bietet Urlaub auf dem
Bauernhof und das Wandern in der Steiermark ist auf den unzähligen
Wanderwegen, die durch Weingärten, Wiesen und Wälder führen, ein Genuss
für die ganze Familie. Nicht nur für Wanderer sind die nahegelegenen
Berge wie etwa der Demmerkogel, die Gleichenberge oder der Stradner
Kogel das richtige Terrain für einen schönen Wandertag. Auch Radfahrer
und Mountainbiker kommen in Gundersdorf auf ihre Rechnung. Die
zahlreichen Buschenschenken und Gasthäuser bieten den Schilcher, den
heimischen Wein, und kulinarische Schmankerln aus der Region. Für
Ausflüge in die nahegelegenen Thermen Loipersdorf oder Bad Blumau muss
man rund eine Stunde Fahrzeit einberechnen.
Wirtschaft in Gundersdorf
Eine wichtige Einkommensquelle des Ortes ist die Landwirtschaft. Es
gibt in Gundersdorf rund 50 landwirtschaftliche Betriebe, viele sind
Weinbauern, die ihre Produkte ab Hof verkaufen. Ein weiterer
wirtschaftlicher Impuls wird durch den Fremdenverkehr gesetzt. Darüber
hinaus beherbergt Gundersdorf einige Klein- und Mittelbetriebe. Die Zahl
der Auspendler von rund 140 Personen steht der Zahl von etwa 30
Einpendlern gegenüber.

Ligist
Ein traditionsreicher Ort wie Ligist,
dessen siedlungsgeschichtliche Spuren bis ins 4. Jahrtausend vor
Christus zurückreichen, der auch von den Kelten und Römern besiedelt war
und seit mehr als 500 Jahren Markt ist, muss zwangsläufig über viele
Sehenswürdigkeiten verfügen. Dazu kommen landschaftliche Schönheit,
Weingärten, gepflegte Wiesen und Obstgärten. Weiters trägt der von
vielen Ligistern und der Gemeinde gepflogene Blumenschmuck zum
erfreulichen Erscheinungsbild bei.
Der Ligister Marktplatz ist von schönen Bürgerhäusern umrahmt. Vom
Pfarrhof mit dem Kriegerdenkmal am oberen Ende bis zum Gemeindeamt am
unteren erstreckt sich ein teilweise den Fußgängern vorbehaltener Platz.
Mittelpunkt ist der vom Krottendorfer Bildhauer Alfred Schlosser
geschaffene Walcher-Brunnen mit in Stein gehauenen Sprüchen des Ligister
Mundartdichters und Roseggerpreisträgers Eduard Walcher. Über die
Sommermonate ist auf dem Marktplatz der Gemeinde-Maibaum mit seinen
vielfältigen, auf den Ort bezogenen Tafeln ein weiterer optischer
Anziehungspunkt.

St. Stefan ob Stainz
St. Stefan ob Stainz hat eine
Fläche von 17,17 km². Die Gemeinde befindet sich auf einer Seehöhe von
404 Meter und hat 2.300 Einwohner. Zu den Katastralgemeinden gehören
Lemsitz, Lichtendorf, Pirkdorf, Zirknitz und Sankt Stefan ob Stainz.
Der Zusammenschluss der 5 Katastralgemeinden Lemsitz, Lichtendorf,
Pirkdorf, Zirknitz und Sankt Stefan ob Stainz zur Verwaltungsgemeinde
Sankt Stefan erfolgte im Jahr 1824. Im Jahr 1850 erfolgte die Aufhebung
der Grundherrschaft und die Gemeinde Sankt Stefan entstand aus den drei
Katastralgemeinden Lemsitz, Lichtenhof und Sankt Stefan. Die
Katastralgemeinden Pirkhof und Zirknitz kamen erst im Jahr 1968 zur
Gemeinde. Das Wappen erhielt die Gemeinde im Jahr 1980.
Sport und Freizeit in St. Stefan ob Stainz
Die Gemeinde Sankt Stefan ob Stainz besitzt eine Asphalt- und
Eisstockbahn, einen Tennisplatz, eine Fußballplatz sowie die Möglichkeit
zum Reiten und Schwimmen.
Zahlreiche gut markierte Radwege, Mountainbike-Strecken und Wanderrouten
ziehen sich durch die herrlichen Wälder der Umgebung, die Weingärten
sowie der wunderschöne Landschaft des Gemeindegebiets.
St. Stefan ob Stainz ist ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in die
Umgebung, besonders beliebte Ausflugziele sind etwa die Nachbargemeinden
wie Gundersdorf, Greisdorf und Georgsberg.
Geschichte
Im Mittelalter und in der Neuzeit war das Gemeindegebiet auf
verschiedene Grundherrschaften aufgeteilt. Eine davon waren die
Lemsitzer, die ihren Wohnsitz, die Burg Lemsitz, im heutigen
Gemeindegebiet hatten. Die Besitzungen der Lemsitzer wurden wie das
übrige Gemeindegebiet vermutlich zweimal von umherstreifenden Türken
verwüstet. Erstmalig dürfte das 1480, beim Türkeneinfall in die
Steiermark und Kärnten, geschehen sein. Damals drang eine zahlenmäßig
große türkische Streifschar über den Packsattel in das Gebiet des
heutigen Bezirks Voitsberg vor. Aus dem Gebiet um Ligist kommend, haben
Unterabteilungen dieser Streifschar wohl auch St. Stefan erreicht.
Mit Sicherheit schwer in Mitleidenschaft gezogen wurde das
Gemeindegebiet 1532, nachdem die Türken die Belagerung von Güns
abgebrochen hatten und auf ihrem Rückmarsch nahezu die gesamte südliche
Steiermark ausplünderten und verwüsteten. Die Burg Lemsitz, wohin sich
ein Teil der Bevölkerung geflüchtet hatte, erlebte eine mehrtägige
Belagerung durch türkische Streifschärler, die jedoch abgewehrt werden
konnte. Ersichtlich werden die von den Türken begangenen Verwüstungen
auch anhand der Gültschätzung von 1542, wo beispielsweise einige
Bauernhöfe im Lemsitzer Gebiet als öde aufscheinen und als Grund dafür
der Türkeneinfall zehn Jahre zuvor genannt wird.
Nachdem die Türkengefahr endgültig gebannt worden war, folgte für St.
Stefan eine lange währende friedliche Zeit. Erst die als Folge der
Französischen Revolution ausbrechenden Kriege am Ende des 18.
Jahrhunderts brachten wieder feindliche Truppen ins Gebiet von St.
Sefan. Diesmal waren es die durchziehenden Soldaten der französischen
Armeen, die im Gemeindegebiet schonungslos requirierten, was sie an
Gütern für ihren Bedarf benötigten. Im Südosten, im Wald zwischen
Lichtenhof und Pichling (Ortsteil Sechtaberg) erinnert das
Franzosenkreuz an die französische Besetzung im 5. Koalitionskrieg und
an einen Vorfall, bei dem drei Franzosen von einheimischen Bauern
erschlagen wurden. Dieses Kreuz liegt im Gemeindegebiet von Georgsberg,
aber im Pfarrsprengel von St. Stefan. Es wurde 2009 neu errichtet und am
19. Juli 2009 feierlich gesegnet.
Während des nationalsozialistischen Juliputsches im Jahr 1934 wurde die
Gendarmeriepostenkaserne von Nationalsozialisten, die unter Führung
eines ortsansässigen Gastwirtssohnes standen und aus Stainz angefahren
kamen, besetzt. Ein in der Nähe des Gendarmeriepostens befindliches
Waffendepot der Heimwehr wurde von den Nationalsozialisten geplündert.
Zu Kampfhandlungen war es im Ort nicht gekommen, weil der
Gendarmeriepostenkommandant den Posten beim Herannahen der
Nationalsozialisten fluchtartig verlassen hatte. Nach ihrem Coup fuhren
die Nationalsozialisten wieder nach Stainz zurück.
|
Sehenswert - Wissenswert
Die Pfarrkirche Sankt Stefan ob Stainz wurde
im Jahr 1218 erstmals namentlich erwähnt, der Pfarrer der Kirche wurde
bereits 9 Jahre vorher erwähnt. Im Jahr 1626 wurde die Kirche
barockisiert und der Kirchturm erhielt einen Zwiebelturm. Renoviert
wurde Kirche in den Jahren 1973, 1979 und 2004. Zudem wurden im Jahr
2004 eine öffentliche Bibliothek im Wirtschaftshaus und die
Aufbahrungskapelle im Bereich des Pfarrhofs errichtet.
WEIN-ERLEBNIS
Alles über den Blauen Wildbacher erfährt man im
Schilcherweingut
Friedrich als Informationsplattform und Erlebnisraum.
|
In der Umgebung
Reinischkogelweg
Der Weg ist familienfreundlich
und auch für Kinder leicht erwanderbar. Die Variante über Absetzwirt und
Klugbauer ist wegen der Höhenunterschiede und der Länge erst ab etwa 12
Jahren zu empfehlen. Die Strecke verläuft in allen Teilen auf reinen
Forst- und Wanderwegen, lediglich das Teilstück Absetzwirt- Klugveitl
führt am Anfang und ab dem Stainzbach über ganz wenig befahrene Straßen.
Beste Wanderzeit: Ganzjährig, bei Schneelage mit entsprechender
Ausrüstung.
Der Weg: Vom Parkplatz Gasthaus/Hotel Klugbauer (1059m), in Sommereben
nehmen wir den Weg 551 in westlicher Richtung. Der Weg führt leicht
steigend durch lichten Hochwald, vorbei an Wegkreuzen bis zur
Klugveitl-Kapelle mit Rastbank. Ca. 200m bergauf steht links ein
Lochstein. Kurz Weiter steigend bis zum Kaltenbrunner-Kreuz mit vielen
Wegtafeln. Ganz in der Nähe befindet sich die Stainzbach Quelle
(Hinweisschild). Nun stärker steigend bis zur Reinischkogel-Gipfelkreuz
(1440m) und Reinischkogel-Kapelle mit Friedensglocke, die alle Wanderer
zum Läuten einladet. (Bis hier 4 ½ km, ca. 2 Stunden)
Sie können nun : entweder am selben Weg zurückkehren, und über Gasthof
Klugveitl wieder den Klugbauer erreichen, (Kleine Runde) oder, für
ausdauernde Wanderer, empfiehlt es sich, über Absetzwirt zum Klugbauer
zurück zu wandern (große Runde): Von der Reinischkogel-Kapelle in
süd-östlicher Richtung über eine Alm, leicht fallend, erreicht man kurz
danach den markierten Hauptweg A2. Jetzt stärker fallend, durch den
Wald. An der Wegkreuzung folgen wir der Bezeichnung Absetzwirt.
Vorbei an einer alten Wetterfichte mit vielen einzelnen Wipfeln (
Naturdenkmal) weiter fallend bis zum Absetzwirt. Bis hierher ca. 9 km .
Beim Absetzwirt über den Weg 571 Richtung "Klugbauer, Klugveitl".
Unterwegs haben wir einen schönen Ausblick nach Stainz und auf das
Grazer Becken. Der Weg fällt nun stärker und quert ein durch Überstiege
erreichbares Wildschweingatter. (Hunde unbedingt an die Leine!) Kurz
danach erreichen wir den munter sprudelnden Stainzbach. Nun steigt der
Weg bis zum Gasthaus Klugveitl. Dann, fast eben, zum Ausgangspunkt, GH.
Klugbauer.
Weglänge: Kleine Runde: ca. 9 km
Große Runde: ca. 15 km
Gehzeit : Kleine Runde : ca. 3 ½ Stunden
Große Runde: ca. 5 ½ bis 6 Stunden
Höhenunterschied Klugbauer-Reinischkogel: 400 m Aufstieg
Reinischkogel-Absetzwirt-Stainzbach: 443 m Abstieg
Stainzbach-Klugbauer: 133 m Aufstieg
Höchster Punkt: Reinischkogelgipfel 1463 m
Markierung: Rot-Weiß- Rot und Beschilderung,
Einkehrmöglichkeiten: Klugbauer , Klugveitl, Reinischwirt, Absetzwirt,

Stainz
Auf einer Fläche von knapp 10 km² zählt die
Marktgemeinde Stainz rund 2.400 Einwohner und liegt auf 349 Meter
Seehöhe in der Weststeiermark, direkt im Schilcheranbaugebiet.
Partnergemeinden sind Schenna in Südtirol und Villany in Ungarn.
Aus der Geschichte der Marktgemeinde Stainz
Die heutige Marktgemeinde Stainz kann auf eine sehr lange und
traditionsreiche Geschichte zurückblicken. Bereits um 5000 vor Chr. gab
es steinzeitliche Ansiedelungen in diesem Gebiet. Noriker, Keltenstämme
und Römer kamen später in die heutige Marktgemeinde Stainz. Im 6.
Jahrhundert wanderten „slawische Wenden“ ein, viele Fluss- und Ortsnamen
gehen auf diese Einwanderer zurück. Im 9. Jahrhundert begann die
bayrische Kolonisation. Die Bayern errichteten damals ein Festungssystem
gegen östliche kriegerische Völker, die auf dem Platz des heutigen
Schlosses vermutet wird. Erstmal urkundlich erwähnt wurde Stainz im
Jahre 1177 unter der Bezeichnung „Stawiz“.
Der sogenannte „Schilcher“ zählt zu den ältesten Weinen Mitteleuropas.
Bereits um 400 vor Chr. bauten die Kelten in der La Tene Zeit im
Gemeindegebiet einen Wein aus der heimischen Wildrebe, der
Wildbachertraube, an.
Sehenswertes und Ausflugsziele in der Marktgemeinde Stainz
Eines der bedeutenden Sehenswürdigkeiten im gesamten Bezirk
Deutschlandsberg ist das gleichnamige prächtige Schloss Stainz. Das
heutige Schloss wurde im Jahre 1229, unter dem damaligen Grundherrn von
Stainz, Leuthold von Wildon, am Schlossberg als kleine Kirche errichtet,
aus der sich die spätere Stiftsanlage entwickelte. Unter Probst Jakob
Rosolenz erlebte das damalige Augustiner Chorherrenstift im 17.
Jahrhundert seine Blütezeit. Seine Nachfolger ließen das Schloss
mehrmals im barocken Stil umbauen und erneuern. Gegen 1840 kaufte
Erzherzog Johann um etwa 40.000 Gulden das damalige baufällige Schloss
und ließ es aufwendig restaurieren. Die heutigen Besitzer sind seine
Nachfahren, die Grafen von Meran.
Im wunderschönen Schloss befindet sich heute ein Museum mit
volkstümlichen Sammlungen, die zum „Grazer Johanneum“ gehören. Über eine
malerische breite Treppe kann man zu Fuß zum Schloss gelangen. Besonders
sehenswert sind auch die zahlreichen Bürgerhäuser auf dem Marktplatz aus
dem 16. und 17. Jahrhundert sowie die vielen Museen in der Marktgemeinde
Stainz.
Geschichte
Stainz wurde 1177 als Stawiz erstmals
urkundlich genannt und erhielt 1218 das Marktrecht und eine eigene
Gerichtsbarkeit. 1229 gründete Leuthold von Wildon das Augustiner
Chorherrenstift. Eine Sage erzählt, dass Leuthold an dieser Stelle auf
der Jagd versehentlich ein Kind getötet hat.
1785 wurde das Stift durch Kaiser Josef II. aufgehoben, die Mönche
vertrieben und die wertvollen Bücher zerstört. Erzherzog Johann kaufte
1840 das Schloss und Herrschaft Stainz um insgesamt 250.000 Gulden. 1850
wurde er zum ersten Bürgermeister der damals 700 Einwohner zählenden
Marktgemeinde Stainz gewählt.
In der Zwischenkriegszeit des 20. Jahrhunderts war die Marktgemeinde
Stainz einer der „Kristallisationskerne“[1] der bedingt durch die
Weltwirtschaftskrise in Österreich aufstrebenden NSDAP. Während des
nationalsozialistischen Juliputsches im Jahr 1934 wurden der Markt und
seine Umgebung vollständig von den Nationalsozialisten beherrscht, die
Postenkaserne der Gendarmerie und andere öffentliche Gebäude waren von
ihnen besetzt. Beim Kampf um den Gendarmerieposten waren insgesamt drei
Menschen gestorben: der Postenkommandant, ein Heimwehrangehöriger und
ein Nationalsozialist. Nach der Niederschlagung des Putsches wurden im
Gebiet des Gendarmeriepostenrayons Stainz 117 Personen wegen Beteiligung
am Juliputsch verhaftet, eine unbekannte Anzahl weiterer Putschisten war
flüchtig.
Wein und Stein
Stainz ist vor allem für seinen Schilcher
bekannt, der schon 400 v. Chr. von den Kelten gezogen wurde. Jährlich im
August werden die Stainzer Schilchertage veranstaltet, ein mehrtägiges
Volksfest rund um den Schilcherwein und andere lokale Spezialitäten.
Stainz ist auch die Namensgeberin für die „Stainzer Platten“, ein
Gestein aus Gneis, aus dem Platten gewonnen werden, die als Baumaterial,
Fußboden usw. dienen.
Flascherlzug
Der Flascherlzug wurde im Jahr 1892
eröffnet. Sein Name kommt aus der Zeit des Wunderdoktors Höllerhansl
(1866–1935), der den Ruf hatte, aus dem Urin Krankheiten erkennen zu
können und in Marhof in der Nähe von Stainz lebte. Aus diesem Grund
reisten viele Kranke mit einem Flascherl Urin an, was dem Zug zu diesem
Namen verhalf. Heute ist der Flascherlzug eine Touristenattraktion.
|
Sehenswert - Wissenswert
Schloss
Stainz
Schloss Stainz ist
ein ehemaliges Augustiner-Chorherrenstift, das um 1229 durch Leuthold
von Wildon gegründet und 1785 von Kaiser Josef dem Zweiten säkularisiert
wurde. 1840 wurde es von Erzherzog Johann um 40.000 Gulden erworben.
Heute ist das Schloss im Besitz der Grafen von Meran, die Nachfahren von
Erzherzog Johann sind. Im Schloss befindet sich ein Museum, das zum
steirischen Universalmuseum Joanneum gehört. Zu sehen sind zwei
Sammlungen: Zum einen das im Herbst 2009 neu eröffnete
Landwirtschaftsmuseum, das altes bäuerliches Gerät zeigt und die
verschiedenen Zweige der Landwirtschaft präsentiert, zum anderen ein
2006 eröffnetes, didaktisch aufbereitetes Jagdmuseum, das Einblick in
die Geschichte der Jagd gibt.
|

Bad Gams
An der Quelle des Lebens
Am Fuße der Koralpe, direkt an der weststeirischen
Schilcherweinstraße, liegt Bad Gams. Auf 410 m Seehöhe, umgeben von
Weinhügeln und fernab der Touristenströme. 2.300 Einwohner zählt der
idyllische Ort, der seine jahrhundertealte Wein- und Handwerkstradition
pflegt und seine Gäste mit echter Gastfreundschaft verwöhnt. Das milde
Klima und der fruchtbare Boden lassen hier ganz Besonderes gedeihen. Mit
überliefertem Wissen liebevoll veredelt, werden daraus die typischen
Spezialitäten der Region.
Natur & Freizeit - Schöne Aussichten
Romantische Weinberge, die unberührte Natur und die günstige Lage an
der Schilcherweinstraße verleiten zu ausgedehnten Radtouren, Ausritten,
Spaziergängen und Wanderungen. Sind diese geführt, sorgen der eine oder
andere Abstecher zum Thema Schilcher, Kulinarium oder Kunsthandwerk für
willkommene Pausen.
Abwechslungsreich und anspruchsvoll zeigt sich die Gegend von Frauental
bis Maria Lankowitz auf den insgesamt 10 Golfplätzen - in einem Umkreis
von nur 50 km.
Der Klettergarten in Bad Gams lädt zu Höhenflügen ein; kapitale Karpfen
lassen dagegen an romantischen Teichen Anglerherzen höher schlagen.
Ein Badesee, Tennisplätze, eine Beach-Volleyball-
Anlage und ausgedehnte Grünanlagen machen den Freizeitpark Bad Gams
zum Erholungszentrum gleich vor der Haustüre.
Besonderen Stellenwert hat das Wasser der drei einzigartigen Heilquellen
in Bad Gams.
Die Quellen mit ihrem hohen zweiwertigen Eisengehalt und den vielen
wichtigen Spurenelementen wie Magnesium, Kalium, Calcium und Mangan sind
durch ihre günstige chemische Zusammensetzung in der Lage, den
Heilverlauf bei verschiedenen Krankheiten und Beschwerden günstig zu
beeinflussen und stärken die Abwehrkräfte des Körpers (Univ. Prof. Dr.
Marktl, Leiter)

In der Umgebung
Die Marktgemeinde
Lannach erstreckt sich auf einer
Fläche von 19,85 km² in 349 Meter Seehöhe. Den Namen hat die Gemeinde
von den Großgrundbesitzern, den Lunnachern. Die heutige Gemeinde besteht
seit 1968 als die Gemeinden Hötschdorf, Breitenbach, Heuholz, Lannach,
Teipl und Blumegg zusammengelegt wurden. Bereits seit 1995 ist Lannach
eine Martktgemeinde, im Jahr 2003 wurde der Ort schließlich eine
„Gemeinde Europas“. Städtepartnerschaften bestehen mit Alling in
Deutschland sowie mit Nimis in Italien.
Sehenswürdigkeiten in Lannach
Das Schloss Lannach wurde in der Zeit von 1590 bis 1610 von Christof
von Galler erbaut. In der Zeit der NS-Diktatur befand sich hier eine
Außenstelle des Konzentrationslagers Ravensbrück, später von Mauthausen,
nach 1945 diente das schloss als Atelier des berühmten Bildhauers Rudolf
Zilli. Das Schloss ist heute im Besitz der Familie Bartenstein.
Freizeitgestaltungsmöglichkeiten in Lannach
Eine wundeschöne Freizeitanlage befindet sich in der
Professor-Rudolf-Zilli-Straße. Die Anlage verfügt über einen
Beachvolleyball-Platz, einen Skaterplatz, einem Streetsoccerplatz, einer
Boccia-Bahn sowie einem tollen Kinderspielplatz. Außerdem stehen hier
Tennisplätze für ein spannendes Match zur Verfügung.
Besonders beliebt sind auch der Teichpark und der Waldlehrpfad. In und
rund um Lannach befinden sich des weiteren herrliche Wanderwege, die
meisten davon sind auch bestens zum Nordic Walken oder Laufen geeignet.
Deutschlandsberg
-
siehe
Berg.Burgen.Linie
Schwanberg
-
siehe
Die Sulm.Tal.Linie
Rebenland

Oberhaag
Im landschaftlich reizvollen Saggautal liegt
zwischen Eibiswald und Arnfels die Ortschaft Oberhaag. Die Urlaubsgäste
finden hier eine wunderbar gepflegte Landschaft, die einlädt zum
Wandern, bei unseren Buschenschenken ein wenig zu verweilen, um so Land
und Leute kennenzulernen. Komfortzimmer mit liebevoller Betreuung,
gepflegte Gasthöfe und Freizeiteinrichtungen wie Tennisplätze und
Radwanderwege stehen den Gästen zur Verfügung. Neben sportlichen
Aktivitäten bietet ihnen Oberhaag eine Vielzahl von Möglichkeiten in die
geologische Geschichte der Region einzutauchen. Ausflüge in das
benachbarte Drautal bieten wir unseren Gästen ebenso an wie das Genießen
der südsteirischen Natur und die Gastfreundlichkeit unserer Menschen.
|
Sehenswert - Wissenswert
Naturjuwel Altenbachklamm
Viele Besonderheiten begleiten den Besucher auf seinem Weg.
Harmonisch fügen sich sämtliche Bauwerke in die Natur ein und
ermöglichen dem Gast nicht nur das Durchwandern, sondern ein
tatsächliches Erleben der Klamm mit all ihren Schätzen. Beeindruckend
ist die Hängebrücke, die in einer Höhe von über 14m und auf einer Länge
von 30m eine Talquerung ermöglicht. Direkt daran anschließend befindet
sich eine unbewirtschaftete Raststelle, die neben Ausblicken auf die
Klammteiche auch noch einiges an Informationen für den Besucher zu
bieten hat.
Der Einstieg unseres Naturjuwels befindet sich beim Buschenschank Stelzl
vlg. Altenbacher. Die Klamm erstreckt sich über ca. 2,3 km bis zum
Ausstieg bei der Panoramaschenke Tertinek vlg. Mukonig und überwindet
dabei beinahe 400 Höhenmeter
Schaukanzel in Oberhaag
Einen faszinierenden Einblick in das Bergbauwesen erhalten Sie von
der Schaukanzel am Steinbruch der Steirischen Diabaswerke in
Kleinlieschen.
Von der Kanzel aus können Sie den Abbau des Diabas beobachten oder sich
vom Farbenspiel der Sonne im Steinbruch beeindrucken lassen.
Loamtradl - Freiluftklasse + Kneippanlage
Eine 5 Meter hohe Säule in den Farben weiß, orange, blau, grün und
rot zeigen sympolisch die "Kneipp-Lehre". 5 Elemente wie Bewegung,
Kräuter, Wasser, Ernährung und Ordnung weisen auf eine gesunde
Lebensführung hin.
Die Freiluftklasse dient dem naturnahen Unterricht für Volkschüler und
wird durch einen Fußparcour, Kneippbecken, einer Blumenwiese, Apfelbäume
aller Sorten, Tische, Bänke, Futterstelle für Rehe, Nistkästchen und
einem Hochsitz ergänzt.
Mineralienausstellung
Mineralienausstellung in der Kaiser Franz Josef Jubiläumsvolksschule
Bitte um Voranmeldung unter Tel.: 03455 8034 oder 0664 2429593
|

Arnfels
Die Marktgemeinde Arnfels im Bezirk Leibnitz
und erstreckt sich am Pößnitzbach auf einer Fläche von 4
Quadratkilometern in 317 Meter Seehöhe unweit der Grenze um Nachbarland
Slowenien.
Aus der Geschichte von Arnfels:
Funde bezeugen schon eine recht frühe Besiedelung zur Zeit der Römer
– damals hieß Arnfels noch „Arupium“. Bereits im Jahre 1278 wurde
Arnfels zum Markt erhoben. Besonders im Mittelalter war Arnfels ein
beliebter Handelsplatz: Obst und Wein wurden in die Obersteiermark
beliefert, in den Süden kamen im Gegenzug Eisen und Salz. Von dieser
Blütezeit zeugen noch heute wunderschöne Bürgerhäuser.
Freizeitgestaltungsmöglichkeiten in Arnfels:
Die wunderschöne hügelige Landschaft ist ideal für ausgedehnte
Spaziergänge, Wanderungen oder Radtouren. Die idyllische Landschaft
lässt Stress und Hektik des Alltags für eine Weile vergessen. Sehr
empfehlenswert ist eine Wanderung auf den Höhenzug, der ein
unvergleichliches Panorama bietet. Von hier erblickt man das
Bacherngebirge, den Speikkogel, die Landeshaupstadt Graz und große Teile
des prachtvollen Weinlandes. Auch der Eichberg ist bei Wanderern sehr
beliebt. Die Wirte der Buschenschenken erwarten ihre Gäste mit
vorzüglichen kulinarischen Köstlichkeiten.
Für zusätzliche Abwechslung in Arnfels sorgen eine Tennisanlage und ein
herrliches Schwimmbad mit Frischwasserbecken.
|
Sehenswert - Wissenswert
Sehenswürdigkeiten in Arnfels:
Das Schloss Arnfels bestand bereits im Jahre 1212 und nannte sich
damals „castrum Arnuelse“. Es bietet einen unvergleichlichen Ausblick
auf den gesamten Ort und war ehemals die bedeutendste Wehranlage im
Norden des Poßrucks. Alljährlich finden hier die weit über die
Gemeindegrenzen hinaus bekannten Schlossspiele statt – sie bilden
bereits seit 1964 den kulturellen Höhepunkt in Arnfels.
Die Pfarrkirche Maria am grünen Waasen stammt aus der ersten Hälfte des
18. Jahrhunderts. An ihrer Stelle befand sich bereits im 15. Jahrhundert
ein Sakralbau. Die heutige Kirche weist einen wunderschönen barocken
Baustil auf. Besonders der Hochaltar im Innenraum ist ein Prunkstück des
südsteirischen Barocks
|

In der Umgebung
Am Fuße des Eichberges liegt, auf einer
Seehöhe von 316 Metern die Gemeinde
Sankt Johann im Saggautal.
Sie gehört zum politischen Bezirk Leibnitz und befindet sich an der
Einmündung des Saggautales in das Sulmtal. Auf einer Gesamtfläche von
knapp 27 km² finden zurzeit rund 2.000 Menschen ein Zuhause in der
steirischen Gemeinde, die wegen ihrer Lage an der Südsteirischen
Weinstraße auch gerne als das Herz der „Steirischen Toskana“ genannt
wird.
Geschichtliches über St. Johann im Saggautal:
Die Region rund um St. Johann im Saggautal kann getrost als altes
Siedlungsgebiet. Im gesamten Gemeindegebiet wurden uralte Hügelgräber
gefunden, die darauf schließen lassen, dass bereits die römischen
Imperatoren der Antike in der Region siedelten. Jahrhunderte später, im
Mittelalter, gewann St. Johann im Saggautal samt seinem Umland durch den
Eisenerzabbau erneut groß an Bedeutung. Seinen Namen hat St. Johann im
Saggautal von St. Johann Baptist, der noch heute Pfarrpatron der
steirischen Gemeinde ist.
Über viele Jahrhunderte hinweg hatte St. Johann im Saggautal
unterschiedliche Grundherren, ehe Ende des 18. Jahrhunderts mit der
erstmaligen Hausnummerierung ein erster Schritt in Richtung
Bürgerautonomie und Gemeindegründung gesetzt wurde. 1849 wurde
schlussendlich die heutige Gemeinde mit ihren insgesamt 7
Katastralgemeinden ins Leben gerufen.
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde ein großer Teil von St. Johann im
Saggautal ein Raub der Flammen, dasselbe Schicksal ereilte die
südsteirische Gemeinde wenige Jahre später erneut, wobei dieses Mal vor
allem Futter- und Getreidevorräte den Flammen zum Opfer fielen.
Sport und Freizeit in St. Johann im Saggautal:
Die typisch steirische Gemütlichkeit ist auch im Freizeitangebot von
St. Johann im Saggautal spürbar. Ein ausgedehntes Netz an Wanderwegen
und Radrouten lädt alle Besucher dazu ein, die sanft hügelige Landschaft
der „Steirischen Toskana“ gemütlich mit dem Drahtesel oder auf Schusters
Rappen zu erkunden. Kinder können die Welt der Pferde erkunden, während
die Eltern eine Kutschenfahrt durch die Region genießen. Abgerundet wird
ein Urlaubstag in St. Johann im Saggautal mit einem Besuch in einer der
zahlreichen Buschenschanken der Gemeinde.
|
Sehenswert - Wissenswert
Sehenswürdigkeiten von St. Johann im
Saggautal:
Neben zahlreichen Kapellen und Bildstöcken, die rund um die Gemeinde
an der Steirischen Weinstraße zu finden sind, ist vor allem der „Thombauernhof“
einen Besuch wert. Der Hof wurde in seiner heutigen Form zu Beginn des
18. Jahrhunderts erbaut und ist ein typischer Vertreter des alpinen
Rauchstubenhaus.
Von außen erkennt man einen Blockbau, wobei der gemauerte Mittelteil
ebenso wie die aus Holz gefertigten Seitenteile von einem mit Stroh
gedeckten Satteldach geschützt werden. Gleich rechts hinter dem Eingang
befindet sich mit der Rauchstube das Herz des Gebäudes. In vielen
Familien war dies der einzige Wohnraum im ganzen Haus, der auch als
Arbeitsraum, Ort zur Kommunikation, Schlafstätte oder provisorisches
Badezimmer Verwendung fand. Vielerorts wurden auch Kleintiere wie Hasen
oder Hühner in der Rauchstube gehalten.
Ihren Namen hat die Rauchstube davon, dass über der offenen Feuerstelle
ein Funkenhut hing, der zwar einen großen Teil des Rauches abfing, doch
gleichzeitig auch dafür sorgte, dass der restliche Rauch sich im oberen
Teil des Raumes verteilte. Im Rauchstubenhaus von St. Johann im
Saggautal ist heute ein Heimatmuseum untergebracht.
|

Eichberg-Trautenburg
Die Gemeinde
Eichberg-Trautenburg
befindet sich auf einer Höhe von 480 Meter und hat 900 Einwohner. Zu den
Katastralgemeinden gehören Eichberg-Trautnach und Kranch. Seit einiger
Zeit gehört Eichberg-Trautenburg zur Kleinregion „Rebenland“, mit den
Gemeinden Schloßberg, Glanz an der Weinstraße und Leutschach.
Am Eichberg findet man ein Weingut mit
herrlicher Aussicht neben dem anderen. Hier kann man noch die
Schönheiten und die Gastfreundschaft in Ruhe genießen.
Auszug aus der Geschichte von Eichberg-Trautenburg
Erstmals erwähnt wird Eichberg im Urbar Herzog Albrechts dem 1. Im Jahr
1295 als „Aichberg“. Im 14. und 15. Jahrhundert wurde die Gemeinde von
der Pest heimgesucht. Im Jahr 1883 wird Eichberg-Trautenburg
selbständig. Während des 2. Weltkrieges gehörte Eichberg-Trautenburg,
nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsch Reich, zum „Reichsgau
Steiermark“. Wiederhergestellt wurde Österreich im Jahr 1945, danach war
die Gemeinde 10 Jahre lang Teil der englischen Besatzungszone
Österreichs.
Sport und Freizeit in Eichberg-Trautenburg
Die Gemeinde besitzt einen Beachvolleyballplatz, einige Kegelbahnen,
eine Asphalt- und Eisstockbahn, einen Angelteich, einen Minigolfplatz,
ein Schwimmbad, einen Reitstall und einen Tennisplatz.
Zudem führen durch die Wein-Kultur-Gärten, mehreren Trocken- und
Feuchtbiotope, Mischwälder sowie der abwechslungsreichen Landschaft der
Gemeinde zahlreiche markierte Radstrecken und Wanderwege. Im Winter
bietet sich die Möglichkeit zum Eislaufen auf den zugefrorenen Teichen
und zum Rodeln.
Auch kulinarischen Köstlichkeiten und exzellente Weine kommen in den
bodenständige Gastronomie-Betrieben sowie zahlreiche Buschenschenken
nicht zu kurz.
|
Sehenswert - Wissenswert
Sehenswürdigkeiten in
Eichberg-Trautenburg
Die Kreuzbergwarte hat eine Höhe von 30 Meter und liegt am
Kreuzberg, dieser Standort hat eine Tradition. 1930 wurde die erste
Aussichtswarte gebaut, heute sind davon nur mehr die Fundamente
sichtbar. Mit einer Seehöhe von genau 633 Meter ist die Warte die
höchste Erhebung der Gemeinde. Von der Warte aus hat man einen
wunderbaren Blick über die reizvolle Landschaft der Süd- und
Südweststeiermark, zudem reicht der Blick von der Koralpe im Westen bis
zur ungarischen Tiefebene im Osten.
Die alte Wassermühle in Eichberg-Trautenburg stammt aus dem Jahr 1920
und wurde vor einiger Zeit restauriert. Früher gab es an die 50 solcher
Wassermühlen in der Region, aber nur diese eine hat steht heute noch.
Eine Innenbesichtigung ist nach Voranmeldung möglich.
Eine weitere Sehenswürdigkeit ist der Weinkulturgarten im Rebenland.
Hier werden folgenden Fragen und viele mehr geklärt: „Wie viele
Weinsorten gibt es eigentlich?“, „Welche Arbeiten sind im Weingarten
nötig?“, „Lässt sich ein Weinstock erziehen?“. In eine wunderschöne
Landschaft eingebettet und von Direktvermarktern sowie Buschenschenken
umgeben, erfährt man im Wein-Kultur-Garten viel Interessantes und
Wissenswertes über den Wein.
|
|
Unterkünfte
Wutti
Urlaub am Weinbauernhof
Pauritsch
Urlaub am Weinbauernhof in Eichberg
|
Wein -
Buschenschank
Wutti
Weinbauernhof |

Leutschach
Leutschach bildet das Zentrum des
Hopfenanbaugebietes und ist ebenso ein Zentrum des Weinanbaues der
Südsteirischen Weinstraße. Die Marktgemeinde befindet sich ganz in der
Nähe der Grenze zum Nachbarland Slowenien. Die Gemeinde bietet aufgrund
der beschaulichen Landschaft und der Ruhe ideale Bedingungen für einen
erholsamen Urlaub.
Aus der Chronik von Leutschach
Funde zeugen von einer recht frühen Besiedelung des Gebietes, eine
erste urkundliche Erwähnung datiert aus dem Jahre 1250. In der Mitte des
15. Jahrhunderts erhielt Leutschach das Marktrecht. Über Jahrhunderte
hinweg diente die Burg Schmirnberg den durchziehenden Händlern Schutz
vor Angreifern. In den Folgejahren des Friedensvertrages von
Saint-Germain im Jahr 1919 verfiel der Ort wirtschaftlich. Erst nach dem
Zweiten Weltkrieg erfolgte ein wirtschaftlicher Aufschwung, der nicht
zuletzt mit dem Einsetzen des Fremdenverkehrs einherging.
Urlaub in Leutschach
Leutschach, das Tor zum Steirischen Rebenland, ist ein ideales
Ausflugs- und Urlaubsziel für Erholungssuchende, Naturliebhaber,
Aktivurlauber sowie für die gesamte Familie. Herrliche Wege laden zum
Wandern in der Steiermark ein. Darüber hinaus haben Pedalritter die
Möglichkeit, mit dem Mountainbike oder dem Fahrrad die sanfte
Hügellandschaft mit ihren Weinbergen, Ackerflächen und Wäldern zu
erkunden.
Auch Reiter kommen in Leutschach auf ihre Rechnung. Für Abkühlung an
heißen Sommertagen sorgt das große Freibad mit ausgedehnten Liegewiesen
für ein entspannendes Sonnenbad. Es bietet neben den solarbeheizten
Becken auch einen Beachvolleyball-Platz, Tennisplätze, ein Riesenschach
und einen Fußballplatz.
|
Sehenswert - Wissenswert
Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele von
Leutschach
Die Marktgemeinde Leutschach liegt direkt an der Südsteirischen
Weinstraße. Sie führt durch Weingärten und durch 15 Orte hindurch und
bietet wunderbare Ausblicke auf die Südsteirische Hügellandschaft und
das angrenzende Slowenien. Eine sakrale Sehenswürdigkeit von Leutschach
ist die Pfarrkirche, die dem Heiligen Nikolaus geweiht ist.
Bereits im 13. Jahrhundert war Leutschach eine Pfarre. Im Inneren des
Bauwerkes kann man den Hochaltar aus dem Jahre 1911 sowie seitlich
Statuen der Apostel Petrus und Paulus betrachten. Aus der Barockzeit
stammen die Orationsengel, die sich im Gebälk des Hochaltares befinden.
Außerdem ist die „Hand des Weines“ sehenswert, die aus Kalkstein
gefertigt ist und mit einer Größe von rund 3 Metern über 4 Tonnnen
wiegt.
Auf einer Hügelkuppe gelegen und schon von weitem sichtbar ist die
Kapelle Hohenegg. Diese 1846 erbaute Kapelle ist ein beliebter
Wallfahrtsort. Eine Schaubrennerei und eine Kernölpresse runden die
Sehenswürdigkeiten von Leutschach ab. Aufgrund seiner verkehrsgünstigen
Lage ist Leutschach auch ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in die
nahegelegene Bezirkshauptstadt Leibnitz.
|

In der Umgebung
Schloßberg
ist eine Weinbaugemeinde mit interessanten Sehenswürdigkeiten
und einer Panoramastraße, die herrliche Ausblicke über das Weinland bis
nach Graz ermöglicht.
Die Heiligengeistklamm bietet sich für erholsame Wanderungen an.
Bei Großwalz besteht die Möglichkeit, die auf slowenischem Gebiet
liegende Kirche Heiligen Geist - Sveti Duh zu besuchen.