Durch das Steirische Weinland

  Wein.Kultur.Genuss

4. Die Schilcher.Reben.Land.Linie

von Gundersdorf und St. Stefan ob Stainz, Stainz, Deutschlandsberg und Schwanberg nach Oberhag, Arnfels und Leutschach.

Themen        

- Wandern

- Wein

- Kulinarik

Geografischer Verlauf

Linienende Nord: Gudersdorf / St.Stefan ob Stainz

Verlauf: Stainz, Deutschlandsberg und Schwanberg

Linienende Süd: Oberhag, Arnfels und Leutschach.

 
(Beschreibungen in Arbeit)

Über die A9 Abfahrt Steinberg gelangen wir direkt in den lieblichen Schilcherort Gundersdorf, von dort in eines der Zentren des Schilcherweines, nach St. Stefan ob Stainz und Stainz selbst. Weiter reisen wir über Deutschlandsberg, das wir bereits aus der Berg.Burgen.Linie kennen und Schwanberg nach Oberhag, Arnfels und Leutschach - ins Rebenland.

 

Gundersdorf

Die Gemeinde Gundersdorf liegt in der Südsteiermark an der Schilcherweinstraße im Bezirk Deutschlandsberg. Gundersdorf hat rund 400 Einwohner und eine Fläche von knapp 6 km². Die auf 492 Meter Seehöhe gelegene Gemeinde Gundersdorf gliedert sich in die Ortschaften Assing, Windhagen, Hochstraßen und Gundersdorf. Der ruhige Weinbauort entwickelt sich aufgrund seiner beschaulichen Lage immer mehr zu einem beliebten Erholungsort für Ruhesuchende.
Aus der Geschichte von Gundersdorf
Das Gebiet um Gundersdorf war schon in der Steinzeit besiedelt. Erstmals wird der Ort im Jahre 1265 als „Gvndramsdorf“ urkundlich erwähnt. Im Laufe der Jahrhunderte war der Ort mehreren Herrschaften dienstbar, so mussten etwa an Stainz und Landsberg Getreidezehente abgeliefert werden. Im Jahre 1985 wurde das Feuerwehrhaus sowie das Gemeindegebäude eröffnet. Zur selben Zeit wurde auch die vollbiologische Kläranlage in Betrieb gestellt.
Tourismus in Gundersdorf
Der kleine Ort Gundersdorf ist in den sanften Hügeln der Südsteiermark zwischen Weingärten eingebettet. Aufgrund seiner ruhigen Lage und seiner beschaulichen Natur ist Gundersdorf bei Erholungssuchenden sehr gefragt. Gundersdorf bietet Urlaub auf dem Bauernhof und das Wandern in der Steiermark ist auf den unzähligen Wanderwegen, die durch Weingärten, Wiesen und Wälder führen, ein Genuss für die ganze Familie. Nicht nur für Wanderer sind die nahegelegenen Berge wie etwa der Demmerkogel, die Gleichenberge oder der Stradner Kogel das richtige Terrain für einen schönen Wandertag. Auch Radfahrer und Mountainbiker kommen in Gundersdorf auf ihre Rechnung. Die zahlreichen Buschenschenken und Gasthäuser bieten den Schilcher, den heimischen Wein, und kulinarische Schmankerln aus der Region. Für Ausflüge in die nahegelegenen Thermen Loipersdorf oder Bad Blumau muss man rund eine Stunde Fahrzeit einberechnen.
Wirtschaft in Gundersdorf
Eine wichtige Einkommensquelle des Ortes ist die Landwirtschaft. Es gibt in Gundersdorf rund 50 landwirtschaftliche Betriebe, viele sind Weinbauern, die ihre Produkte ab Hof verkaufen. Ein weiterer wirtschaftlicher Impuls wird durch den Fremdenverkehr gesetzt. Darüber hinaus beherbergt Gundersdorf einige Klein- und Mittelbetriebe. Die Zahl der Auspendler von rund 140 Personen steht der Zahl von etwa 30 Einpendlern gegenüber.
 

Unterkünfte

Florlwirt Urlaub am Kulinarischer Weinhof

Essen & Trinken

Florlwirt Gasthof

 

 

Ligist

Ein traditionsreicher Ort wie Ligist, dessen siedlungsgeschichtliche Spuren bis ins 4. Jahrtausend vor Christus zurückreichen, der auch von den Kelten und Römern besiedelt war und seit mehr als 500 Jahren Markt ist, muss zwangsläufig über viele Sehenswürdigkeiten verfügen. Dazu kommen landschaftliche Schönheit, Weingärten, gepflegte Wiesen und Obstgärten. Weiters trägt der von vielen Ligistern und der Gemeinde gepflogene Blumenschmuck zum erfreulichen Erscheinungsbild bei.
Der Ligister Marktplatz ist von schönen Bürgerhäusern umrahmt. Vom Pfarrhof mit dem Kriegerdenkmal am oberen Ende bis zum Gemeindeamt am unteren erstreckt sich ein teilweise den Fußgängern vorbehaltener Platz. Mittelpunkt ist der vom Krottendorfer Bildhauer Alfred Schlosser geschaffene Walcher-Brunnen mit in Stein gehauenen Sprüchen des Ligister Mundartdichters und Roseggerpreisträgers Eduard Walcher. Über die Sommermonate ist auf dem Marktplatz der Gemeinde-Maibaum mit seinen vielfältigen, auf den Ort bezogenen Tafeln ein weiterer optischer Anziehungspunkt.
 

Sehenswert - Wissenswert

Die Kelten im Raum von Ligist

Marktplatz und Kirche 

Burgruine und Schloß

Heimatmuseum

Polsterlkino

 

Wandern

 

Unterkünfte

Enzianhof Seminar- Urlaubs- Naturhotel

Essen & Trinken

Enzianhof Restaurant

 

 

St. Stefan ob Stainz
St. Stefan ob Stainz hat eine Fläche von 17,17 km². Die Gemeinde befindet sich auf einer Seehöhe von 404 Meter und hat 2.300 Einwohner. Zu den Katastralgemeinden gehören Lemsitz, Lichtendorf, Pirkdorf, Zirknitz und Sankt Stefan ob Stainz.
Der Zusammenschluss der 5 Katastralgemeinden Lemsitz, Lichtendorf, Pirkdorf, Zirknitz und Sankt Stefan ob Stainz zur Verwaltungsgemeinde Sankt Stefan erfolgte im Jahr 1824. Im Jahr 1850 erfolgte die Aufhebung der Grundherrschaft und die Gemeinde Sankt Stefan entstand aus den drei Katastralgemeinden Lemsitz, Lichtenhof und Sankt Stefan. Die Katastralgemeinden Pirkhof und Zirknitz kamen erst im Jahr 1968 zur Gemeinde. Das Wappen erhielt die Gemeinde im Jahr 1980.
Sport und Freizeit in St. Stefan ob Stainz
Die Gemeinde Sankt Stefan ob Stainz besitzt eine Asphalt- und Eisstockbahn, einen Tennisplatz, eine Fußballplatz sowie die Möglichkeit zum Reiten und Schwimmen.
Zahlreiche gut markierte Radwege, Mountainbike-Strecken und Wanderrouten ziehen sich durch die herrlichen Wälder der Umgebung, die Weingärten sowie der wunderschöne Landschaft des Gemeindegebiets.
St. Stefan ob Stainz ist ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in die Umgebung, besonders beliebte Ausflugziele sind etwa die Nachbargemeinden wie Gundersdorf, Greisdorf und Georgsberg.
Geschichte
Im Mittelalter und in der Neuzeit war das Gemeindegebiet auf verschiedene Grundherrschaften aufgeteilt. Eine davon waren die Lemsitzer, die ihren Wohnsitz, die Burg Lemsitz, im heutigen Gemeindegebiet hatten. Die Besitzungen der Lemsitzer wurden wie das übrige Gemeindegebiet vermutlich zweimal von umherstreifenden Türken verwüstet. Erstmalig dürfte das 1480, beim Türkeneinfall in die Steiermark und Kärnten, geschehen sein. Damals drang eine zahlenmäßig große türkische Streifschar über den Packsattel in das Gebiet des heutigen Bezirks Voitsberg vor. Aus dem Gebiet um Ligist kommend, haben Unterabteilungen dieser Streifschar wohl auch St. Stefan erreicht.
Mit Sicherheit schwer in Mitleidenschaft gezogen wurde das Gemeindegebiet 1532, nachdem die Türken die Belagerung von Güns abgebrochen hatten und auf ihrem Rückmarsch nahezu die gesamte südliche Steiermark ausplünderten und verwüsteten. Die Burg Lemsitz, wohin sich ein Teil der Bevölkerung geflüchtet hatte, erlebte eine mehrtägige Belagerung durch türkische Streifschärler, die jedoch abgewehrt werden konnte. Ersichtlich werden die von den Türken begangenen Verwüstungen auch anhand der Gültschätzung von 1542, wo beispielsweise einige Bauernhöfe im Lemsitzer Gebiet als öde aufscheinen und als Grund dafür der Türkeneinfall zehn Jahre zuvor genannt wird.
Nachdem die Türkengefahr endgültig gebannt worden war, folgte für St. Stefan eine lange währende friedliche Zeit. Erst die als Folge der Französischen Revolution ausbrechenden Kriege am Ende des 18. Jahrhunderts brachten wieder feindliche Truppen ins Gebiet von St. Sefan. Diesmal waren es die durchziehenden Soldaten der französischen Armeen, die im Gemeindegebiet schonungslos requirierten, was sie an Gütern für ihren Bedarf benötigten. Im Südosten, im Wald zwischen Lichtenhof und Pichling (Ortsteil Sechtaberg) erinnert das Franzosenkreuz an die französische Besetzung im 5. Koalitionskrieg und an einen Vorfall, bei dem drei Franzosen von einheimischen Bauern erschlagen wurden. Dieses Kreuz liegt im Gemeindegebiet von Georgsberg, aber im Pfarrsprengel von St. Stefan. Es wurde 2009 neu errichtet und am 19. Juli 2009 feierlich gesegnet.
Während des nationalsozialistischen Juliputsches im Jahr 1934 wurde die Gendarmeriepostenkaserne von Nationalsozialisten, die unter Führung eines ortsansässigen Gastwirtssohnes standen und aus Stainz angefahren kamen, besetzt. Ein in der Nähe des Gendarmeriepostens befindliches Waffendepot der Heimwehr wurde von den Nationalsozialisten geplündert. Zu Kampfhandlungen war es im Ort nicht gekommen, weil der Gendarmeriepostenkommandant den Posten beim Herannahen der Nationalsozialisten fluchtartig verlassen hatte. Nach ihrem Coup fuhren die Nationalsozialisten wieder nach Stainz zurück.
 

Sehenswert - Wissenswert

Die Pfarrkirche Sankt Stefan ob Stainz wurde im Jahr 1218 erstmals namentlich erwähnt, der Pfarrer der Kirche wurde bereits 9 Jahre vorher erwähnt. Im Jahr 1626 wurde die Kirche barockisiert und der Kirchturm erhielt einen Zwiebelturm. Renoviert wurde Kirche in den Jahren 1973, 1979 und 2004. Zudem wurden im Jahr 2004 eine öffentliche Bibliothek im Wirtschaftshaus und die Aufbahrungskapelle im Bereich des Pfarrhofs errichtet.
WEIN-ERLEBNIS Alles über den Blauen Wildbacher erfährt man im Schilcherweingut Friedrich als Informationsplattform und Erlebnisraum.
 

Unterkünfte

Klugbauer Urlaubs- und Seminarhotel

Zapfl Urlaub am Bauernhof

 

Essen & Trinken

Klugbauer Gasthof

Schober Buschenschank

Kugler Panorama-Buschenschank 

Wein

Friedrich Schilcherweingut

Strohmeier Wein- & Sektmanufaktur

Schober Winzerei

Kugler Schilcherweingut

 

In der Umgebung

Reinischkogelweg
Der Weg ist familienfreundlich und auch für Kinder leicht erwanderbar. Die Variante über Absetzwirt und Klugbauer ist wegen der Höhenunterschiede und der Länge erst ab etwa 12 Jahren zu empfehlen. Die Strecke verläuft in allen Teilen auf reinen Forst- und Wanderwegen, lediglich das Teilstück Absetzwirt- Klugveitl führt am Anfang und ab dem Stainzbach über ganz wenig befahrene Straßen. Beste Wanderzeit: Ganzjährig, bei Schneelage mit entsprechender Ausrüstung.
Der Weg: Vom Parkplatz Gasthaus/Hotel Klugbauer (1059m), in Sommereben nehmen wir den Weg 551 in westlicher Richtung. Der Weg führt leicht steigend durch lichten Hochwald, vorbei an Wegkreuzen bis zur Klugveitl-Kapelle mit Rastbank. Ca. 200m bergauf steht links ein Lochstein. Kurz Weiter steigend bis zum Kaltenbrunner-Kreuz mit vielen Wegtafeln. Ganz in der Nähe befindet sich die Stainzbach Quelle (Hinweisschild). Nun stärker steigend bis zur Reinischkogel-Gipfelkreuz (1440m) und Reinischkogel-Kapelle mit Friedensglocke, die alle Wanderer zum Läuten einladet. (Bis hier 4 ½ km, ca. 2 Stunden)
Sie können nun : entweder am selben Weg zurückkehren, und über Gasthof Klugveitl wieder den Klugbauer erreichen, (Kleine Runde) oder, für ausdauernde Wanderer, empfiehlt es sich, über Absetzwirt zum Klugbauer zurück zu wandern (große Runde): Von der Reinischkogel-Kapelle in süd-östlicher Richtung über eine Alm, leicht fallend, erreicht man kurz danach den markierten Hauptweg A2. Jetzt stärker fallend, durch den Wald. An der Wegkreuzung folgen wir der Bezeichnung Absetzwirt.
Vorbei an einer alten Wetterfichte mit vielen einzelnen Wipfeln ( Naturdenkmal) weiter fallend bis zum Absetzwirt. Bis hierher ca. 9 km . Beim Absetzwirt über den Weg 571 Richtung "Klugbauer, Klugveitl". Unterwegs haben wir einen schönen Ausblick nach Stainz und auf das Grazer Becken. Der Weg fällt nun stärker und quert ein durch Überstiege erreichbares Wildschweingatter. (Hunde unbedingt an die Leine!) Kurz danach erreichen wir den munter sprudelnden Stainzbach. Nun steigt der Weg bis zum Gasthaus Klugveitl. Dann, fast eben, zum Ausgangspunkt, GH. Klugbauer.
Weglänge: Kleine Runde: ca. 9 km
Große Runde: ca. 15 km
Gehzeit : Kleine Runde : ca. 3 ½ Stunden
Große Runde: ca. 5 ½ bis 6 Stunden
Höhenunterschied Klugbauer-Reinischkogel: 400 m Aufstieg
Reinischkogel-Absetzwirt-Stainzbach: 443 m Abstieg
Stainzbach-Klugbauer: 133 m Aufstieg
Höchster Punkt: Reinischkogelgipfel 1463 m
Markierung: Rot-Weiß- Rot und Beschilderung,
Einkehrmöglichkeiten: Klugbauer , Klugveitl, Reinischwirt, Absetzwirt,

 

Unterkünfte

Klugveitl Pension Familie Reich

Essen & Trinken

Klugveitl Alm-Gasthof

 

 

Stainz

Auf einer Fläche von knapp 10 km² zählt die Marktgemeinde Stainz rund 2.400 Einwohner und liegt auf 349 Meter Seehöhe in der Weststeiermark, direkt im Schilcheranbaugebiet. Partnergemeinden sind Schenna in Südtirol und Villany in Ungarn.
Aus der Geschichte der Marktgemeinde Stainz
Die heutige Marktgemeinde Stainz kann auf eine sehr lange und traditionsreiche Geschichte zurückblicken. Bereits um 5000 vor Chr. gab es steinzeitliche Ansiedelungen in diesem Gebiet. Noriker, Keltenstämme und Römer kamen später in die heutige Marktgemeinde Stainz. Im 6. Jahrhundert wanderten „slawische Wenden“ ein, viele Fluss- und Ortsnamen gehen auf diese Einwanderer zurück. Im 9. Jahrhundert begann die bayrische Kolonisation. Die Bayern errichteten damals ein Festungssystem gegen östliche kriegerische Völker, die auf dem Platz des heutigen Schlosses vermutet wird. Erstmal urkundlich erwähnt wurde Stainz im Jahre 1177 unter der Bezeichnung „Stawiz“.
Der sogenannte „Schilcher“ zählt zu den ältesten Weinen Mitteleuropas. Bereits um 400 vor Chr. bauten die Kelten in der La Tene Zeit im Gemeindegebiet einen Wein aus der heimischen Wildrebe, der Wildbachertraube, an.
Sehenswertes und Ausflugsziele in der Marktgemeinde Stainz
Eines der bedeutenden Sehenswürdigkeiten im gesamten Bezirk Deutschlandsberg ist das gleichnamige prächtige Schloss Stainz. Das heutige Schloss wurde im Jahre 1229, unter dem damaligen Grundherrn von Stainz, Leuthold von Wildon, am Schlossberg als kleine Kirche errichtet, aus der sich die spätere Stiftsanlage entwickelte. Unter Probst Jakob Rosolenz erlebte das damalige Augustiner Chorherrenstift im 17. Jahrhundert seine Blütezeit. Seine Nachfolger ließen das Schloss mehrmals im barocken Stil umbauen und erneuern. Gegen 1840 kaufte Erzherzog Johann um etwa 40.000 Gulden das damalige baufällige Schloss und ließ es aufwendig restaurieren. Die heutigen Besitzer sind seine Nachfahren, die Grafen von Meran.
Im wunderschönen Schloss befindet sich heute ein Museum mit volkstümlichen Sammlungen, die zum „Grazer Johanneum“ gehören. Über eine malerische breite Treppe kann man zu Fuß zum Schloss gelangen. Besonders sehenswert sind auch die zahlreichen Bürgerhäuser auf dem Marktplatz aus dem 16. und 17. Jahrhundert sowie die vielen Museen in der Marktgemeinde Stainz.

Geschichte

Stainz wurde 1177 als Stawiz erstmals urkundlich genannt und erhielt 1218 das Marktrecht und eine eigene Gerichtsbarkeit. 1229 gründete Leuthold von Wildon das Augustiner Chorherrenstift. Eine Sage erzählt, dass Leuthold an dieser Stelle auf der Jagd versehentlich ein Kind getötet hat.
1785 wurde das Stift durch Kaiser Josef II. aufgehoben, die Mönche vertrieben und die wertvollen Bücher zerstört. Erzherzog Johann kaufte 1840 das Schloss und Herrschaft Stainz um insgesamt 250.000 Gulden. 1850 wurde er zum ersten Bürgermeister der damals 700 Einwohner zählenden Marktgemeinde Stainz gewählt.
In der Zwischenkriegszeit des 20. Jahrhunderts war die Marktgemeinde Stainz einer der „Kristallisationskerne“[1] der bedingt durch die Weltwirtschaftskrise in Österreich aufstrebenden NSDAP. Während des nationalsozialistischen Juliputsches im Jahr 1934 wurden der Markt und seine Umgebung vollständig von den Nationalsozialisten beherrscht, die Postenkaserne der Gendarmerie und andere öffentliche Gebäude waren von ihnen besetzt. Beim Kampf um den Gendarmerieposten waren insgesamt drei Menschen gestorben: der Postenkommandant, ein Heimwehrangehöriger und ein Nationalsozialist. Nach der Niederschlagung des Putsches wurden im Gebiet des Gendarmeriepostenrayons Stainz 117 Personen wegen Beteiligung am Juliputsch verhaftet, eine unbekannte Anzahl weiterer Putschisten war flüchtig.

Wein und Stein

Stainz ist vor allem für seinen Schilcher bekannt, der schon 400 v. Chr. von den Kelten gezogen wurde. Jährlich im August werden die Stainzer Schilchertage veranstaltet, ein mehrtägiges Volksfest rund um den Schilcherwein und andere lokale Spezialitäten. Stainz ist auch die Namensgeberin für die „Stainzer Platten“, ein Gestein aus Gneis, aus dem Platten gewonnen werden, die als Baumaterial, Fußboden usw. dienen.

Flascherlzug

Der Flascherlzug wurde im Jahr 1892 eröffnet. Sein Name kommt aus der Zeit des Wunderdoktors Höllerhansl (1866–1935), der den Ruf hatte, aus dem Urin Krankheiten erkennen zu können und in Marhof in der Nähe von Stainz lebte. Aus diesem Grund reisten viele Kranke mit einem Flascherl Urin an, was dem Zug zu diesem Namen verhalf. Heute ist der Flascherlzug eine Touristenattraktion.

 

Sehenswert - Wissenswert

Schloss Stainz
Schloss Stainz ist ein ehemaliges Augustiner-Chorherrenstift, das um 1229 durch Leuthold von Wildon gegründet und 1785 von Kaiser Josef dem Zweiten säkularisiert wurde. 1840 wurde es von Erzherzog Johann um 40.000 Gulden erworben. Heute ist das Schloss im Besitz der Grafen von Meran, die Nachfahren von Erzherzog Johann sind. Im Schloss befindet sich ein Museum, das zum steirischen Universalmuseum Joanneum gehört. Zu sehen sind zwei Sammlungen: Zum einen das im Herbst 2009 neu eröffnete Landwirtschaftsmuseum, das altes bäuerliches Gerät zeigt und die verschiedenen Zweige der Landwirtschaft präsentiert, zum anderen ein 2006 eröffnetes, didaktisch aufbereitetes Jagdmuseum, das Einblick in die Geschichte der Jagd gibt.

 

Unterkünfte

Schilcherlandhof Hotel
 

Essen & Trinken

Schilcherlandhof  Restaurant, Weinstube,
Sierling 1
 Winzerhaus  

 

 

Bad Gams

An der Quelle des Lebens
Am Fuße der Koralpe, direkt an der weststeirischen Schilcherweinstraße, liegt Bad Gams. Auf 410 m Seehöhe, umgeben von Weinhügeln und fernab der Touristenströme. 2.300 Einwohner zählt der idyllische Ort, der seine jahrhundertealte Wein- und Handwerkstradition pflegt und seine Gäste mit echter Gastfreundschaft verwöhnt. Das milde Klima und der fruchtbare Boden lassen hier ganz Besonderes gedeihen. Mit überliefertem Wissen liebevoll veredelt, werden daraus die typischen Spezialitäten der Region.
Natur & Freizeit - Schöne Aussichten
Romantische Weinberge, die unberührte Natur und die günstige Lage an der Schilcherweinstraße verleiten zu ausgedehnten Radtouren, Ausritten, Spaziergängen und Wanderungen. Sind diese geführt, sorgen der eine oder andere Abstecher zum Thema Schilcher, Kulinarium oder Kunsthandwerk für willkommene Pausen.
Abwechslungsreich und anspruchsvoll zeigt sich die Gegend von Frauental bis Maria Lankowitz auf den insgesamt 10 Golfplätzen - in einem Umkreis von nur 50 km.
Der Klettergarten in Bad Gams lädt zu Höhenflügen ein; kapitale Karpfen lassen dagegen an romantischen Teichen Anglerherzen höher schlagen.
Ein Badesee, Tennisplätze, eine Beach-Volleyball-
Anlage und ausgedehnte Grünanlagen machen den Freizeitpark Bad Gams zum Erholungszentrum gleich vor der Haustüre.
Besonderen Stellenwert hat das Wasser der drei einzigartigen Heilquellen in Bad Gams.
Die Quellen mit ihrem hohen zweiwertigen Eisengehalt und den vielen wichtigen Spurenelementen wie Magnesium, Kalium, Calcium und Mangan sind durch ihre günstige chemische Zusammensetzung in der Lage, den Heilverlauf bei verschiedenen Krankheiten und Beschwerden günstig zu beeinflussen und stärken die Abwehrkräfte des Körpers (Univ. Prof. Dr. Marktl, Leiter)
 

Sehenswert - Wissenswert

Unterkünfte

Deutschmann Gästezimmer bei der Winzerstube

Essen & Trinken & Wein

Gamser Winzerstube Buschenschnak

 

 

In der Umgebung

Die Marktgemeinde Lannach erstreckt sich auf einer Fläche von 19,85 km² in 349 Meter Seehöhe. Den Namen hat die Gemeinde von den Großgrundbesitzern, den Lunnachern. Die heutige Gemeinde besteht seit 1968 als die Gemeinden Hötschdorf, Breitenbach, Heuholz, Lannach, Teipl und Blumegg zusammengelegt wurden. Bereits seit 1995 ist Lannach eine Martktgemeinde, im Jahr 2003 wurde der Ort schließlich eine „Gemeinde Europas“. Städtepartnerschaften bestehen mit Alling in Deutschland sowie mit Nimis in Italien.
Sehenswürdigkeiten in Lannach
Das Schloss Lannach wurde in der Zeit von 1590 bis 1610 von Christof von Galler erbaut. In der Zeit der NS-Diktatur befand sich hier eine Außenstelle des Konzentrationslagers Ravensbrück, später von Mauthausen, nach 1945 diente das schloss als Atelier des berühmten Bildhauers Rudolf Zilli. Das Schloss ist heute im Besitz der Familie Bartenstein.
Freizeitgestaltungsmöglichkeiten in Lannach
Eine wundeschöne Freizeitanlage befindet sich in der Professor-Rudolf-Zilli-Straße. Die Anlage verfügt über einen Beachvolleyball-Platz, einen Skaterplatz, einem Streetsoccerplatz, einer Boccia-Bahn sowie einem tollen Kinderspielplatz. Außerdem stehen hier Tennisplätze für ein spannendes Match zur Verfügung.
Besonders beliebt sind auch der Teichpark und der Waldlehrpfad. In und rund um Lannach befinden sich des weiteren herrliche Wanderwege, die meisten davon sind auch bestens zum Nordic Walken oder Laufen geeignet.
 

 

Deutschlandsberg - siehe Berg.Burgen.Linie

 

Schwanberg - siehe Die Sulm.Tal.Linie

 

Rebenland

 

 

Oberhaag

Im landschaftlich reizvollen Saggautal liegt zwischen Eibiswald und Arnfels die Ortschaft Oberhaag. Die Urlaubsgäste finden hier eine wunderbar gepflegte Landschaft, die einlädt zum Wandern, bei unseren Buschenschenken ein wenig zu verweilen, um so Land und Leute kennenzulernen. Komfortzimmer mit liebevoller Betreuung, gepflegte Gasthöfe und Freizeiteinrichtungen wie Tennisplätze und Radwanderwege stehen den Gästen zur Verfügung. Neben sportlichen Aktivitäten bietet ihnen Oberhaag eine Vielzahl von Möglichkeiten in die geologische Geschichte der Region einzutauchen. Ausflüge in das benachbarte Drautal bieten wir unseren Gästen ebenso an wie das Genießen der südsteirischen Natur und die Gastfreundlichkeit unserer Menschen.
 

Sehenswert - Wissenswert

Naturjuwel Altenbachklamm
Viele Besonderheiten begleiten den Besucher auf seinem Weg. Harmonisch fügen sich sämtliche Bauwerke in die Natur ein und ermöglichen dem Gast nicht nur das Durchwandern, sondern ein tatsächliches Erleben der Klamm mit all ihren Schätzen. Beeindruckend ist die Hängebrücke, die in einer Höhe von über 14m und auf einer Länge von 30m eine Talquerung ermöglicht. Direkt daran anschließend befindet sich eine unbewirtschaftete Raststelle, die neben Ausblicken auf die Klammteiche auch noch einiges an Informationen für den Besucher zu bieten hat.
Der Einstieg unseres Naturjuwels befindet sich beim Buschenschank Stelzl vlg. Altenbacher. Die Klamm erstreckt sich über ca. 2,3 km bis zum Ausstieg bei der Panoramaschenke Tertinek vlg. Mukonig und überwindet dabei beinahe 400 Höhenmeter
Schaukanzel in Oberhaag
Einen faszinierenden Einblick in das Bergbauwesen erhalten Sie von der Schaukanzel am Steinbruch der Steirischen Diabaswerke in Kleinlieschen.
Von der Kanzel aus können Sie den Abbau des Diabas beobachten oder sich vom Farbenspiel der Sonne im Steinbruch beeindrucken lassen.
Loamtradl - Freiluftklasse + Kneippanlage
Eine 5 Meter hohe Säule in den Farben weiß, orange, blau, grün und rot zeigen sympolisch die "Kneipp-Lehre". 5 Elemente wie Bewegung, Kräuter, Wasser, Ernährung und Ordnung weisen auf eine gesunde Lebensführung hin.
Die Freiluftklasse dient dem naturnahen Unterricht für Volkschüler und wird durch einen Fußparcour, Kneippbecken, einer Blumenwiese, Apfelbäume aller Sorten, Tische, Bänke, Futterstelle für Rehe, Nistkästchen und einem Hochsitz ergänzt.

Mineralienausstellung
Mineralienausstellung in der Kaiser Franz Josef Jubiläumsvolksschule
Bitte um Voranmeldung unter Tel.: 03455 8034 oder 0664 2429593

 

Wein und Kulinarik

Labanz Buschenschank Christian

 

 

 

Arnfels

Die Marktgemeinde Arnfels im Bezirk Leibnitz und erstreckt sich am Pößnitzbach auf einer Fläche von 4 Quadratkilometern in 317 Meter Seehöhe unweit der Grenze um Nachbarland Slowenien.
Aus der Geschichte von Arnfels:
Funde bezeugen schon eine recht frühe Besiedelung zur Zeit der Römer – damals hieß Arnfels noch „Arupium“. Bereits im Jahre 1278 wurde Arnfels zum Markt erhoben. Besonders im Mittelalter war Arnfels ein beliebter Handelsplatz: Obst und Wein wurden in die Obersteiermark beliefert, in den Süden kamen im Gegenzug Eisen und Salz. Von dieser Blütezeit zeugen noch heute wunderschöne Bürgerhäuser.
Freizeitgestaltungsmöglichkeiten in Arnfels:
Die wunderschöne hügelige Landschaft ist ideal für ausgedehnte Spaziergänge, Wanderungen oder Radtouren. Die idyllische Landschaft lässt Stress und Hektik des Alltags für eine Weile vergessen. Sehr empfehlenswert ist eine Wanderung auf den Höhenzug, der ein unvergleichliches Panorama bietet. Von hier erblickt man das Bacherngebirge, den Speikkogel, die Landeshaupstadt Graz und große Teile des prachtvollen Weinlandes. Auch der Eichberg ist bei Wanderern sehr beliebt. Die Wirte der Buschenschenken erwarten ihre Gäste mit vorzüglichen kulinarischen Köstlichkeiten.
Für zusätzliche Abwechslung in Arnfels sorgen eine Tennisanlage und ein herrliches Schwimmbad mit Frischwasserbecken.
 

Sehenswert - Wissenswert

Sehenswürdigkeiten in Arnfels:
Das Schloss Arnfels bestand bereits im Jahre 1212 und nannte sich damals „castrum Arnuelse“. Es bietet einen unvergleichlichen Ausblick auf den gesamten Ort und war ehemals die bedeutendste Wehranlage im Norden des Poßrucks. Alljährlich finden hier die weit über die Gemeindegrenzen hinaus bekannten Schlossspiele statt – sie bilden bereits seit 1964 den kulturellen Höhepunkt in Arnfels.
Die Pfarrkirche Maria am grünen Waasen stammt aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. An ihrer Stelle befand sich bereits im 15. Jahrhundert ein Sakralbau. Die heutige Kirche weist einen wunderschönen barocken Baustil auf. Besonders der Hochaltar im Innenraum ist ein Prunkstück des südsteirischen Barocks

 

Unterkünfte

Sunkihof Lieschneggkeusche Fam. Zenz

Kulinarik - Einkaufen

KLAPOTHEK  Bauernladen

 

 

In der Umgebung

Am Fuße des Eichberges liegt, auf einer Seehöhe von 316 Metern die Gemeinde Sankt Johann im Saggautal. Sie gehört zum politischen Bezirk Leibnitz und befindet sich an der Einmündung des Saggautales in das Sulmtal. Auf einer Gesamtfläche von knapp 27 km² finden zurzeit rund 2.000 Menschen ein Zuhause in der steirischen Gemeinde, die wegen ihrer Lage an der Südsteirischen Weinstraße auch gerne als das Herz der „Steirischen Toskana“ genannt wird.
Geschichtliches über St. Johann im Saggautal:
Die Region rund um St. Johann im Saggautal kann getrost als altes Siedlungsgebiet. Im gesamten Gemeindegebiet wurden uralte Hügelgräber gefunden, die darauf schließen lassen, dass bereits die römischen Imperatoren der Antike in der Region siedelten. Jahrhunderte später, im Mittelalter, gewann St. Johann im Saggautal samt seinem Umland durch den Eisenerzabbau erneut groß an Bedeutung. Seinen Namen hat St. Johann im Saggautal von St. Johann Baptist, der noch heute Pfarrpatron der steirischen Gemeinde ist.
Über viele Jahrhunderte hinweg hatte St. Johann im Saggautal unterschiedliche Grundherren, ehe Ende des 18. Jahrhunderts mit der erstmaligen Hausnummerierung ein erster Schritt in Richtung Bürgerautonomie und Gemeindegründung gesetzt wurde. 1849 wurde schlussendlich die heutige Gemeinde mit ihren insgesamt 7 Katastralgemeinden ins Leben gerufen.
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde ein großer Teil von St. Johann im Saggautal ein Raub der Flammen, dasselbe Schicksal ereilte die südsteirische Gemeinde wenige Jahre später erneut, wobei dieses Mal vor allem Futter- und Getreidevorräte den Flammen zum Opfer fielen.
Sport und Freizeit in St. Johann im Saggautal:
Die typisch steirische Gemütlichkeit ist auch im Freizeitangebot von St. Johann im Saggautal spürbar. Ein ausgedehntes Netz an Wanderwegen und Radrouten lädt alle Besucher dazu ein, die sanft hügelige Landschaft der „Steirischen Toskana“ gemütlich mit dem Drahtesel oder auf Schusters Rappen zu erkunden. Kinder können die Welt der Pferde erkunden, während die Eltern eine Kutschenfahrt durch die Region genießen. Abgerundet wird ein Urlaubstag in St. Johann im Saggautal mit einem Besuch in einer der zahlreichen Buschenschanken der Gemeinde.
 

Sehenswert - Wissenswert

Sehenswürdigkeiten von St. Johann im Saggautal:
Neben zahlreichen Kapellen und Bildstöcken, die rund um die Gemeinde an der Steirischen Weinstraße zu finden sind, ist vor allem der „Thombauernhof“ einen Besuch wert. Der Hof wurde in seiner heutigen Form zu Beginn des 18. Jahrhunderts erbaut und ist ein typischer Vertreter des alpinen Rauchstubenhaus.
Von außen erkennt man einen Blockbau, wobei der gemauerte Mittelteil ebenso wie die aus Holz gefertigten Seitenteile von einem mit Stroh gedeckten Satteldach geschützt werden. Gleich rechts hinter dem Eingang befindet sich mit der Rauchstube das Herz des Gebäudes. In vielen Familien war dies der einzige Wohnraum im ganzen Haus, der auch als Arbeitsraum, Ort zur Kommunikation, Schlafstätte oder provisorisches Badezimmer Verwendung fand. Vielerorts wurden auch Kleintiere wie Hasen oder Hühner in der Rauchstube gehalten.
Ihren Namen hat die Rauchstube davon, dass über der offenen Feuerstelle ein Funkenhut hing, der zwar einen großen Teil des Rauches abfing, doch gleichzeitig auch dafür sorgte, dass der restliche Rauch sich im oberen Teil des Raumes verteilte. Im Rauchstubenhaus von St. Johann im Saggautal ist heute ein Heimatmuseum untergebracht.

 

Unterkünfte

Jauk Hartner Gasthof

Maurerwirt Gasthof Familie KriegerThombauer Hube Ferienhaus Pichler

Essen & Trinken

Jauk Hartner Gasthof

Maurerwirt Gasthof
 

 

   

Eichberg-Trautenburg

Die Gemeinde Eichberg-Trautenburg befindet sich auf einer Höhe von 480 Meter und hat 900 Einwohner. Zu den Katastralgemeinden gehören Eichberg-Trautnach und Kranch. Seit einiger Zeit gehört Eichberg-Trautenburg zur Kleinregion „Rebenland“, mit den Gemeinden Schloßberg, Glanz an der Weinstraße und Leutschach.

Am Eichberg findet man ein Weingut mit herrlicher Aussicht neben dem anderen. Hier kann man noch die Schönheiten und die Gastfreundschaft in Ruhe genießen.
Auszug aus der Geschichte von Eichberg-Trautenburg
Erstmals erwähnt wird Eichberg im Urbar Herzog Albrechts dem 1. Im Jahr 1295 als „Aichberg“. Im 14. und 15. Jahrhundert wurde die Gemeinde von der Pest heimgesucht. Im Jahr 1883 wird Eichberg-Trautenburg selbständig. Während des 2. Weltkrieges gehörte Eichberg-Trautenburg, nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsch Reich, zum „Reichsgau Steiermark“. Wiederhergestellt wurde Österreich im Jahr 1945, danach war die Gemeinde 10 Jahre lang Teil der englischen Besatzungszone Österreichs.
Sport und Freizeit in Eichberg-Trautenburg
Die Gemeinde besitzt einen Beachvolleyballplatz, einige Kegelbahnen, eine Asphalt- und Eisstockbahn, einen Angelteich, einen Minigolfplatz, ein Schwimmbad, einen Reitstall und einen Tennisplatz.
Zudem führen durch die Wein-Kultur-Gärten, mehreren Trocken- und Feuchtbiotope, Mischwälder sowie der abwechslungsreichen Landschaft der Gemeinde zahlreiche markierte Radstrecken und Wanderwege. Im Winter bietet sich die Möglichkeit zum Eislaufen auf den zugefrorenen Teichen und zum Rodeln.
Auch kulinarischen Köstlichkeiten und exzellente Weine kommen in den bodenständige Gastronomie-Betrieben sowie zahlreiche Buschenschenken nicht zu kurz.

 

Sehenswert - Wissenswert

Sehenswürdigkeiten in Eichberg-Trautenburg
Die Kreuzbergwarte hat eine Höhe von 30 Meter und liegt am Kreuzberg, dieser Standort hat eine Tradition. 1930 wurde die erste Aussichtswarte gebaut, heute sind davon nur mehr die Fundamente sichtbar. Mit einer Seehöhe von genau 633 Meter ist die Warte die höchste Erhebung der Gemeinde. Von der Warte aus hat man einen wunderbaren Blick über die reizvolle Landschaft der Süd- und Südweststeiermark, zudem reicht der Blick von der Koralpe im Westen bis zur ungarischen Tiefebene im Osten.
Die alte Wassermühle in Eichberg-Trautenburg stammt aus dem Jahr 1920 und wurde vor einiger Zeit restauriert. Früher gab es an die 50 solcher Wassermühlen in der Region, aber nur diese eine hat steht heute noch. Eine Innenbesichtigung ist nach Voranmeldung möglich.
Eine weitere Sehenswürdigkeit ist der Weinkulturgarten im Rebenland. Hier werden folgenden Fragen und viele mehr geklärt: „Wie viele Weinsorten gibt es eigentlich?“, „Welche Arbeiten sind im Weingarten nötig?“, „Lässt sich ein Weinstock erziehen?“. In eine wunderschöne Landschaft eingebettet und von Direktvermarktern sowie Buschenschenken umgeben, erfährt man im Wein-Kultur-Garten viel Interessantes und Wissenswertes über den Wein.

 

Unterkünfte

Wutti Urlaub am Weinbauernhof

Pauritsch Urlaub am Weinbauernhof in Eichberg

Wein - Buschenschank

Wutti Weinbauernhof

 

    

Leutschach

Leutschach bildet das Zentrum des Hopfenanbaugebietes und ist ebenso ein Zentrum des Weinanbaues der Südsteirischen Weinstraße. Die Marktgemeinde befindet sich ganz in der Nähe der Grenze zum Nachbarland Slowenien. Die Gemeinde bietet aufgrund der beschaulichen Landschaft und der Ruhe ideale Bedingungen für einen erholsamen Urlaub.
Aus der Chronik von Leutschach
Funde zeugen von einer recht frühen Besiedelung des Gebietes, eine erste urkundliche Erwähnung datiert aus dem Jahre 1250. In der Mitte des 15. Jahrhunderts erhielt Leutschach das Marktrecht. Über Jahrhunderte hinweg diente die Burg Schmirnberg den durchziehenden Händlern Schutz vor Angreifern. In den Folgejahren des Friedensvertrages von Saint-Germain im Jahr 1919 verfiel der Ort wirtschaftlich. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgte ein wirtschaftlicher Aufschwung, der nicht zuletzt mit dem Einsetzen des Fremdenverkehrs einherging.
Urlaub in Leutschach
Leutschach, das Tor zum Steirischen Rebenland, ist ein ideales Ausflugs- und Urlaubsziel für Erholungssuchende, Naturliebhaber, Aktivurlauber sowie für die gesamte Familie. Herrliche Wege laden zum Wandern in der Steiermark ein. Darüber hinaus haben Pedalritter die Möglichkeit, mit dem Mountainbike oder dem Fahrrad die sanfte Hügellandschaft mit ihren Weinbergen, Ackerflächen und Wäldern zu erkunden.
Auch Reiter kommen in Leutschach auf ihre Rechnung. Für Abkühlung an heißen Sommertagen sorgt das große Freibad mit ausgedehnten Liegewiesen für ein entspannendes Sonnenbad. Es bietet neben den solarbeheizten Becken auch einen Beachvolleyball-Platz, Tennisplätze, ein Riesenschach und einen Fußballplatz.
 


 

Sehenswert - Wissenswert

Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele von Leutschach
Die Marktgemeinde Leutschach liegt direkt an der Südsteirischen Weinstraße. Sie führt durch Weingärten und durch 15 Orte hindurch und bietet wunderbare Ausblicke auf die Südsteirische Hügellandschaft und das angrenzende Slowenien. Eine sakrale Sehenswürdigkeit von Leutschach ist die Pfarrkirche, die dem Heiligen Nikolaus geweiht ist.
Bereits im 13. Jahrhundert war Leutschach eine Pfarre. Im Inneren des Bauwerkes kann man den Hochaltar aus dem Jahre 1911 sowie seitlich Statuen der Apostel Petrus und Paulus betrachten. Aus der Barockzeit stammen die Orationsengel, die sich im Gebälk des Hochaltares befinden. Außerdem ist die „Hand des Weines“ sehenswert, die aus Kalkstein gefertigt ist und mit einer Größe von rund 3 Metern über 4 Tonnnen wiegt.
Auf einer Hügelkuppe gelegen und schon von weitem sichtbar ist die Kapelle Hohenegg. Diese 1846 erbaute Kapelle ist ein beliebter Wallfahrtsort. Eine Schaubrennerei und eine Kernölpresse runden die Sehenswürdigkeiten von Leutschach ab. Aufgrund seiner verkehrsgünstigen Lage ist Leutschach auch ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in die nahegelegene Bezirkshauptstadt Leibnitz.

 

Unterkünfte

Sabathihof Urlaub am Weingut, Restaurant Dillinger

Varga Gästezimmer

Essen & Trinken

Abels Wirtshaus Restaurant

Sabathihof Restaurant

Moserhof Wirtshaus Restaurant in Großwalz

 

Wein

Sabathihof Weingut Dillinger

Kulinarik - Einkaufen

diebrauerei Erlebnisbrauerei

 

 

In der Umgebung

Schloßberg ist eine Weinbaugemeinde mit interessanten Sehenswürdigkeiten und einer Panoramastraße, die herrliche Ausblicke über das Weinland bis nach Graz ermöglicht.
Die Heiligengeistklamm bietet sich für erholsame Wanderungen an. Bei Großwalz besteht die Möglichkeit, die auf slowenischem Gebiet liegende Kirche Heiligen Geist - Sveti Duh zu besuchen.

 

Unterkünfte

Engelbrecht Gästehaus Powoden